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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Landesvereinigung NRW

 

05.05.06

Zivilcourage zeigen: „Münster ist kein Tummelplatz für Neonazis“

Münsteraner Bündnisse rufen zu Aktionen gegen Nazi-Aufmarsch auf

Bündnis Münster gegen Nazis, Bündnis gegen Rechts, Hiltruper BürgerInnen und Unternehmen gegen Intoleranz e.V.. Das Organisationsteam der Kundgebung gegen den Nazi-Aufmarsch in Hiltrup hofft auf eine große Beteiligung der Bevölkerung in der Marktallee ab 10:00 Uhr
Bündnis Münster gegen Nazis, Bündnis gegen Rechts, Hiltruper BürgerInnen und Unternehmen gegen Intoleranz e.V.. Das Organisationsteam der Kundgebung gegen den Nazi-Aufmarsch in Hiltrup hofft auf eine große Beteiligung der Bevölkerung in der Marktallee ab 10:00 Uhr

Gemeinsam rufen das Bündnis Münster gegen Nazis und das Bündnis gegen Rechts zur Teilnahme an der gemeinsamen Kundgebung ab 10 Uhr an der Marktallee in Hiltrup auf. Hier wollen die Bündnisse gemeinsam mit den Hiltruper Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ein deutliches Zeichen gegen den Neonaziaufmarsch setzen. Neben Redebeiträgen wird es auch ein kulturelles Programm geben und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Auf starke Kritik stieß bei den Bündnissen die Anordnung des Polizeipräsidiums, den breiten gesellschaftlichen Zusammenschlüssen eine nur eingeschränkte Kundgebungszeit zu gestatten. Hierin sehen die beiden Bündnisse einen erheblichen Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Demonstrationsfreiheit der Münsteraner Bürgerinnen und Bürger.

Gleichwohl wollen die Veranstaltungsteilnehmer und -organisatoren in Hiltrup bleiben, um die Hiltruperinnen und Hiltruper nicht allein zu lassen und gemeinsam mit Zivilcourage friedlich und gewaltfrei ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen und deutlich zu machen, dass Münster kein Tummelplatz für Neonazis ist.

Weiterhin Präsenz zeigen kann man zum Beispiel durch den Besuch einer eines Friedensgottesdienstes in der evangelischen Christuskirche (Hülsebrockstr.) um 12 Uhr und einer Gedenkveranstaltung auf der Ostseite des Hiltruper Bahnhofs. Weitere vielfältige und friedliche Aktionen sind geplant.

Noch einmal stellen die Bündnisse deutlich hervor, dass der gemeinsame Gegner die Neonazis sind. Die zum Wochenenddienst eingesetzten Beamten können sich gewiss eine angenehmere Gestaltung ihres Wochenendes vorstellen, als zum Sommerbeginn den Aufmarsch einer Horde von Neonazis begleiten zu müssen und dafür ihre Freizeit zu opfern. 

Aktuelle Infos unter: www.muenster.org/18-02-2006/

Freitag, 05. Mai 2006 | Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnis "Münster gegen Nazis" und Bündnis gegen Rechts

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